Donnerstag, 22. Februar 2007

Unglaubliche 818 Euro!

Die Schrotthändler geben heutzutage ja nix mehr für ein altes Auto. Einer meinte er würde vielleicht ein Hunderter geben, wenn das Fahrzeug entsprechend gut dastünde. Die Entscheidung fällt er, wenn er da ist um es abzuholen. Da war mir die Antwort klar.
Aber zum Glück gibts ja Ebay. Da hab ich schon ein paar Autos erfolgreich verkauft. Was mit allerdings noch nie passiert ist: Mehrere Leute aus Polen meldeten sich, und erkundigten sich. Am letzten Tag der Auktion riefen Leute aus Polen, der Tschechei und Litauen an. Einer aus Litauen hat es dann für 818 Euro ersteigert und möchte es nach dem Wochenende abholen! Der gute Peugeot bekommt dort wohl ein zweites Leben! Während ich eher mit höchstens 150 Euro von einem Teileverkäufer gerechnet hatte.

Montag, 12. Februar 2007

Der Tod eines guten Freundes

Gestern starb ein guter Freund. Elf Jahre lang hatten wir die unglaublichsten Sachen zusammen erlebt, haben viel Zeit zusammen verbracht. Gestern Mittag fuhren wir zusammen auf der Autobahn, als er plötzlich einen Herzstillstand hatte. Der Rettungsdienst brachte ihn zwar noch zur Behandlung, aber auch von dort kam der Bescheid daß nix mehr zu machen sei.
Jetzt steht mein gutes altes Auto, mit 344050 meist gemeinsam zurückgelegten KM auf dem Buckel, auf dem Werkstattparkplatz und wartet auf die Verschrottung. Ade, du alter Freund.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Jakobsweg

Gestern hab ich mich mit einem Freund getroffen, den ich fast ein Jahr nicht gesehen hatte. Im Herbst wollten ich mich schon mit ihm treffen, aber er war zu der Zeit in Spanien und ging den Jakobsweg.
Dieser alte Pilgerweg ist ja zur Zeit ziemlich trendy, und tausende Menschen aus aller Herren Länder wandern dort aus spirituellen oder Selbstfindungsgründen. Die Motivation meines Freundes war, daß er selbst mal Gottes zu ihm reden hören wollte.
Sein Fazit am Ende war, daß wohl Gottes Stimme, wie sie viele Menschen hören, die eigene innere Stimme ist. Und da hat er ja irgendwie recht. Zwar versucht unser Ego und auch andere Stimmen aus unserem Inneren heraus in unsere Gedanken zu reden. Doch genau auf dieser Frequenz spricht eben auch Gott in den meisten Fällen zu uns. Jesus sagt:"Meine Schafe hören meine Stimme und sie kennen sie". Wer Jesus kennt und in Beziehung mit Gott lebt, in dem lebt Gott selbst. Und da Gott sagt, dass er gerne zu uns spricht wenn wir nach ihm fragen, müssen wir wohl das ganze nicht so komplziert machen. Nur Gottes Stimme besser kennenlernen. Um unterscheiden zu können zwischen seiner und anderen Stimmen. Wie die Stimme von jemanden den wir neu kennenlernen.

Montag, 22. Januar 2007

Kinder, Kinder

Es ist echt schön Kinder zu haben. Wie zum Beispiel gestern, an einem schönen Sonntagmorgen. Eigentlich würde ich gerne ausschlafen, aber sicher, die Kinder werden uns schon wecken. Die Süssen.
Nachdem Keanu ins Bett geschlichen gekommen ist, und die hälfte meiner halben Bettseite in Beschlag nimmt erwacht auf der anderen Seite neben mir Malia. Sie spielt im Bett liegend gerne mit meinem Bart und sonstigen Dingen in meinem Gesicht. So auch auch an diesem Morgen. Halbwach registriere ich wie wie ihre kleinen niedlichen Babyspeckfinger in meinen Mund schiebt. Sie mag das.
Plötzlich registrieren meine dortigen Sinnesorgane allerdings, daß sie Finger in meinem Mund total mit Schleim bedeckt sind. Ich öffne halb meine Augen und stelle fest, daß Malias Nase und Oberlippe total verschleimt ist, obwohl sie sich wohl vorher gerade mit der Hand abgewischt hatte...........

...... es ist einfach schön, Kinder zu haben.

Dienstag, 2. Januar 2007

Weihnacht + Kurz vor Jahresende

Weihnachten hatten wir hier im Haus eine nette Party mit Gottesdienst, Raclette, Film und so weiter. Zehn Leute aus einem Obdachlosenwohnheim waren bei uns zu Besuch und es hat Spaß gemacht diesen Menschen eine kleine Freude zu bereiten. Es hat mich sehr daran erinnert wie es früher war, als wir noch eine wöchentliche Obadachlosenarbeit hatten. Und ich glaube wir haben das gemacht, was Jesus an so einem Tag gemacht hätte.
An Sylvester hatten wir dann auch noch eine nette kleine Party, und im Gottesdienst haben die meisten so erzählt, was sie im letzten Jahr mit Gott erlebt haben. Sowas ist immer ermutigend und vor allem gut zur Erinnerung. Gott fordert uns heraus, uns immer wieder zu erinnern, was er in unserem Leben getan hat (5.Mose 4.9) weil er weiß wie schnell wir vergessen. Sobald Probleme auftauchen und Lösungen scheinbar weit weg sind, fällt es uns schwer uns an das Gute zu erinnern. Aus diesem Grund ist es wichtig, Erlebnisse aufzuschreiben. Dinge zu reflektieren. Erinnerung stärkt Vertrauen, Glaube, Hoffnung.
Eine neue Erinnerung entstand an dem Abend, als ich Gelegenheit hatte, mit einem Besucher, der in einer moslemischen Familie aufgewachsen war, zu reden. Er hatte Unterricht bei Mohamed Atta, einem der 9/11 Attentäter und hat einige krasse Sachen erlebt. Erinnert wurde ich daran: 1. Wir leben in unglaublicher Freiheit. 2. Moslems sind erreichbar. 3. Religiöse Floskeln, halblebiges Christsein das hält Menschen davon ab, Gott kennenzulernen.

Freitag, 22. Dezember 2006

Konzert

Wittenbergh. Unsere Band hat mal wieder in der Schleuse gespielt. Drei Tage lang war ein Weihnachtsfest im Gange, mit Fohmarkt, CD Verkauf, Punsch, Keksen, Suppe und ab 21:00 Uhr Party. Am letzten Tag haben wir dann ab 22:00 gespielt. Danach hab ich eine Weile mit zwei Typen aus ner anderen Band geredet. Besonders der eine hatte Fragen über wer wir sind, was wir glauben. Er ist in einer Kirche aufgewachsen und war deshalb auch interessiert, aber auch übervorsichtig, aus der Furcht vor "Sekten" und sonstigen abgedrehten Gruppen. Das Gespräch hat mich mal wieder drüber nachdenken lassen ob es von Vorteil ist, daß hier doch viele Menschen schon mal in einer Kirche waren. Auf der einen Seite erlebe ich immer, daß es toll ist, wenn Menschen sich erinnern und dazu erleben daß Gott echt ist. Auf der anderen Seite sind viele Leute eben so vorsichtig oder sogar negativ voreingenommen, daß sie einem kaum glauben können, daß Glaube nix zu tun hat mit religiösen Formen, sondern eine Beziehung mit dem Erfinder des Universums bedeutet. :)

Montag, 11. Dezember 2006

In der Mitte des Lebens?

Jeder weiss, ich bin kein besonderer Geburtstagsfan. Aber seit ein paar Jahren hab ich beschlossen, dass älter werden nicht so negativ sein muss. Eigentlich ist unsere Einstellung zu diesem Thema sehr geprägt durch unsere Gesellschaft incl. Medien, die uns sagen dass wir bis ans Ende unserer Tage jung und faltenfrei leben müssen um kein überflüssiges Gesellschaftsanhängsel zu sein. Wahrscheinlich kommt das aus unserer berechtigten Angst der Überalterung unserer Nation.
Wie auch immer es war mal wieder so weit. Geburtstagszeit. Und wieder haben (nur Kurz) diese Fragen angeklopft: Mache ich das richtige? Wäre ich bei der Bank geblieben (früher war ich Bankkaufmann) würde ich jetzt entweder in der Karrieresackgasse Geschäftsstellenleiter stecken (das wollte ich wirklich nie!) oder ich wär sicher irgendwo Abteilungsleiter. Hätte ich nach dem Betriebswirt was anderes gemacht oder mich inzwischen verändert, könnte ich einen spannenden Job in der Wirtschaft haben (abgesehen davon, daß das meist Yuppies machen, interessiert mich sowas halt eben auch....:). Meine Familie wäre nach deutschen Vorstellungen abgesichert und ein angenehmer Lebensstandard gewährleistet.
Naja, ok. Mir macht meine Aufgabe (meistens:) Spaß. Und der beste Platz ist, keine Frage, dort wo Gott mich haben möchte. Und das ist hier bei Steiger. Und das ist gut so.
Und die Gedanken, daß ich irgendwann vielleicht mal zu alt bin, um zurückzuwechseln kann ich müde hinterherlächeln, während sie aus meinem Kopf verschwinden. Und das ist gut so.